Ein Projekt in Neuss richtet sich ausschließlich an traumatisierte & von gewaltbetroffenen Flüchtlingsfrauen.

Kein Thema bewegte die Gemüter in den letzten Monaten so sehr, wie die Flüchtlingskrise. Kommunen fühlen sich überfordert und Schulen sowie Kindergärten protestieren lautstark, weil ihre Turnhallen von den Flüchtenden belegt werden. Leider verzeichnen Rechtspopulisten seitdem einen großen Zulauf und Altparteien winden sich, wenn es um klare Aussagen geht. Wie gut ist es doch, dass sich in dieser Situation Menschen zusammensetzen und gemeinsam beraten, wie sie die Flüchtenden aktiv unterstützen können. Ein sehr ergreifendes Projekt in Neuss richtet sich an Flüchtlingsfrauen, die durch Flucht und Wohnen in Massenunterkünften von Gewalt und sexuellen Übergriffen besonders betroffen sind.

Ich bin der Mediendesigner Igor Dieter und unterstütze den Fachdienst für Integration und Migration in Neuss.

Wie das? Werden jetzt einige aufmerksame Leser fragen. Was haben individuelle Printmedien und Verpackungsdesign mit Flüchtlingsfrauen zu tun? Dass Werbung der Schlüssel zum Erfolg ist, weiß jeder Verbraucher. Mit der finanziellen Unterstützung des Landes NRW gründeten die CaritasSozialdienste, sowie die Frauenberatungsstelle Neuss dieses Projekt. Alle Parteien äußerten den Wunsch, dass durch eine ganz individuelle Aktion publik gemacht werden soll. Also trafen sie sich mit mir und teilten dabei ihre Vorstellungen mit. Ziel war es, die Frauen in den Unterkünften rasch auf das spezielle Beratungsangebot aufmerksam zu machen. Als Fachmann für individuelle Printmedien schwebte mir schon während des Gespräches der Entwurf für eine Verpackung vor, welche von den Frauen benutzt wird. Ich übernahm also die Umsetzung des Konzeptes und seine Realisierung.

Eine Verpackung für Seife als Werbeträger.

Auch in einer Massenunterkunft gibt es Waschräume und auch hier greifen die Frauen täglich zur Seife. Was lag also näher, dem Wunsch der Caritas zu entsprechen und eine Seifenhülle aus Karton so zu gestalten, dass die Betroffenen auf diese Weise auf das Projekt aufmerksam werden? Den Urhebern des Projektes gefiel mein Vorschlag so gut und ich konnte ihn sofort an eine Druckerei vergeben. Diese Verpackungen mit Inhalt und Logo wurden dann in sämtlichen Frauenwaschräumen verteilt. Sie zeigen einen halben Frauenkopf mit der Zeile: “Ich gehe meinen Weg…”. Die Adresse der Frauenberatungsstelle in Neuss sowie die Angaben zu Telefon und Fax befinden sich auf der Rückseite. Selbstverständlich darf dabei auch die Angabe zur E-Mail-Adresse nicht fehlen. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW förderten dieses Projekt. Aus dem Grund wurde beim Drucken des Verpackungsdesigns auch das Wappen des Bundeslandes NRW berücksichtigt.

Projekt in Neuss

Individuelle Printmedien dienen nicht nur dem Image großer Firmen.

Hätten Sie es für möglich gehalten, dass der Mediendesigner auch im karitativen Bereich durchaus eine Daseinsberechtigung hat? Niemand von diesen bedürftigen Menschen, also den Flüchtlingen, verlässt freiwillig seine Heimat. Schauen Sie sich doch nur die Bilder von Aleppo an und Sie spüren, welchem Druck sie ausgesetzt sind. Aus diesem Grund haben sie jede Hilfe verdient und ich unterstütze sehr gerne Projekte, wie das der Caritas in Neuss.

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